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<pre>Freitag, März 2017 um 20:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Auch wenn es zwei Heimspiele waren — schwerer hätte das Startprogramm für den SV Werder Bremen ins Jahr 2017 kaum sein können.  <p>  Das unmittelbar zuvor im Gladbacher Borussia-Park erlittene 0:4-Debakel bekam schließlich noch den vorläufigen Tiefpunkt des aktuellen Niedergangs zu sehen. <p> Beeindruckend war an jenem Lauf vor allem, dass die Breisgauer plötzlich auch in der Fremde über sich hinausgewachsen sind. Trat die Elf von Christian Streich zuvor lediglich als Fallobst in Erscheinung, wurde sowohl in Köln (4:3) als auch in Augsburg (3:3) das Gaspedal ganz nach unten durchgedrückt. <p>  Schon gar nicht für Sportvorstand Fredi Bobic, der in der Stunde des Erfolges dezent darauf hinwies, dass das interne Saisonziel (Anm.: 40 Punkte) immer noch 19 Zähler entfernt sei. Eine klare Absage an Europacup-Fantasien und Größenwahn!  </pre>


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<pre>Gegen die „Fohlen“ bestritten die Hanseaten nämlich auch ihr letztes Bundesliga-Spiel, das sie 2018 mit 2:1 im Volkspark gewannen.  <p> Weil für die Augsburger nun am Mittwoch aber obendrein auch noch der Pokal-Fight gegen Dortmund auf der Tagesordnung stand, droht die Gäste der Zapfenstreich in Hamburg nun dennoch zu überfordern — zumal auch der HSV stets unermüdlich Kilometer frisst.  <p>  Während sich die Momentaufnahme in der Bundesliga noch immer sehen lassen kann, kristallisiert sich die Lage in der Champions League zunehmend als hoffnungslos verfahren heraus; spätestens seit dem ernüchternden Remis auf Zypern ist die Konkurrenz hier nahezu unerreichbar weit enteilt. <p> Den Teams aus Frankfurt und Freiburg dürfte die Winterpause nicht sonderlich gelegen gekommen sein: Während der Sport-Club erst ganz am Ende der Hinrunde einen richtig starken Lauf genoss, droht die Eintracht fortan von den unseligen Geistern der Vergangenheit verfolgt zu werden. <p>  Zwölf Mal in Folge gingen die „Sechsundneunziger“ gegen die Bayern leer aus. In neun dieser zwölf Partien erzielten die Münchner gar drei Tore oder mehr — ein weiterer Grund für die exorbitant hohen Sieg-Quoten Hannovers.  </pre> 


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<pre> Da zudem schon in den vergangenen drei Jahren stets der Bundesligist mit heiler Haut aus der Relegation hervorgegangen ist, ist die Eintracht auch in statistischer Hinsicht mit einem Wettbewerbsvorteil ausgestattet — ein Hinspiel-Sieg als brauchbare Vorlage sollte deshalb nur folgerichtig sein.  <p> Die Überschwänglichkeit der Rheinländer droht sich somit zu einer bösen Falle zu entwickeln…  <p>  Mit dem SC Freiburg ist nun jedoch die zweitschlechte Auswärtsmannschaft der vorigen Saison zu Gast. <p>  Auch wenn die Eintracht als schlechtestes Team die Rückrunde beendet hatte, war das Punktepolster groß genug, um nicht in die Bredouille zu geraten. <p>  Gegen den Freiburger Sport-Club können die Hessen freilich aber wohl noch nicht von den belebenden Künsten des Mexikaners profitieren; ungeachtet des jüngst beobachteten Kurz-Einsatzes gegen Aue muss sich Fabian erst noch in eine wettkampftaugliche Verfassung bringen.  </pre>


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<pre> Allein in den letzten beiden Liga-Spielen gab es zwei 3:0-Siege — in Stuttgart und zuletzt zu Hause gegen Schalke. Der Grund für diese Torfeuerwerke ist leicht gefunden — es ist das Trio Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic.  <p> Im Vergleich zu diesem Trio waren ähnlich namhafte Herausforderer wie der BVB, Schalke, Leverkusen und Köln weniger glimpflich davongekommen: Angesicht solch prominenter Opfer sollte Darmstadt nun eigentlich im Vorübergehen zu erlegen sein.   <p> Mit dem Remis gegen Mainz hat Hannover keines der letzten 22-Bundesligamatches nach Pausenführung verloren (18 Siege, 4 Unentschieden). Die letzte Niederlage gab es im März 2014 gegen Werder Bremen (1:2). <p>  Dabei hatte Trainer Thomas Schaaf im Vorfeld nochmal alle Register gezogen, um bei den 96ern eine Kehrtwende herbeizuführen. Unter anderem verzichtete er freiwillig auf einen Einsatz des vermeintlichen Leistungsträger Salif SanÃ©, der daheim bleiben musste.  <p> Zahlen, die auf den ersten Blick zwar erschreckend anmuten, bei genauerem Hinsehen jedoch längst „business as usual“ darstellen. Schließlich gilt das Traineramt in der Beletage des deutschen Fußballs nicht erst seit wenigen Jahren, sondern seit Dekaden als heißes Pflaster.  </pre>


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<pre> – Auch Marco Russ musste sich mit seiner Eintracht zuletzt in eine denkbar bittere Niederlage fügen.  <p> Am Samstag stehen sich die Tabellennachbarn, die zuletzt jeweils einen Teilerfolg verzeichneten, im direkten Duell gegenüber. Da sowohl die Fuggerstädter als auch die Lilien bislang bloß einen Sieg erringen konnten, ist die Marschroute auf beiden Seiten klar: Drei Zähler müssen her.  <p>  Nachdem Viktor Skripnik schon im Vorjahr mehr geduldet als geachtet wurde, droht der Ukrainer nunmehr endgültig zum Aufschwungshemmnis zu werden: Ginge es nach den Wetten auf die demnächst anstehenden Entlassungen, wäre der 46-Jährige deshalb bereits so gut wie weg. <p>  Allerdings liegt der letzte ansehnliche Heim-Auftritt der Augsburger schon etwas länger zurück. Die letzten drei Heimspiele gingen allesamt verloren — der letzte Sieg vor heimischer Kulisse gelang am Februar mit 3:0 gegen Eintracht Frankfurt.  <p> Möglicherweise ist es tatsächlich dem längst verinnerlichten Angstgegner-Status des FCA anzulasten, dass sich der starke Rückrundenstart in der WWK-Arena als ein Muster ohne Wert erwies — schon das Hinspiel vor heimischer Kulisse ging für die Frankfurter ja bekanntlich mit 1:2 daneben.  </pre>


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